Ein guter „Service public“ braucht unternehmerische Freiheit

Der Titel der Volksinitiative  ist irreführend. Von Stärkung des Service public kann keine Rede sein. ImGegenteil: Die Initiative schwächt die gut funktionierende Grundversorgung in der Schweiz. Sie will die unternehmerische Freiheit von SBB, Swisscom und Post beschneiden und diesen Unternehmen ein Gewinn- und Querfinanzierungsverbot

auferlegen. Qualität und Umfang der bestehenden Leistungen von Bahn, Post und

Telekommunikation nehmen ab, wenn sie keinen Gewinn mehr schreiben dürfen. Ohne

die Gewinne können die Unternehmen nicht investieren. Der nötige Ausbau und die

laufende Verbesserung der Grundversorgung werden dadurch verhindert. Das schadet der erfolgreichen Schweiz.

 

Christine Keller Sallenbach,  Zufikon